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YouTube Kanal Tipps

Mit „Trendbetter“ baue ich seit Anfang 2021 eine Webseite und einen YouTube-Kanal im stark umkämpften Umfeld „Aktien“ auf. Nach einem halben Jahr habe ich rund 50 Blogartikel und 50 YouTube-Videos erstellt und ziehe ein erstes Zwischenfazit.

Webseite mit Content Marketing Strategie + YouTube

Es mag für viele ein Traum sein YouTube-Star zu werden und mit Videos aus dem Alltag Geld zu verdienen.

Ich habe in den letzten 5 Jahren mehr als 1000 YouTube-Videos gemacht und bin da realistischer.

Ich habe es zwar geschafft mit YouTube ein gutes Einkommen zu erzielen, doch das kommt nicht von YouTube, sondern von den Auftraggebern, Sponsoren und beworbenen Produkten im YouTube-Kanal. Wer rein auf die Views bei YouTube setzt, sieht sich in einer unfassbar großen Konkurrenz mit Millionen anderen.

Je mehr Geld im Spiel ist, desto mehr Konkurrenz gibt es. Und dementsprechend schwieriger ist es Traffic zu bekommen.

Umso wichtiger ist die Planung für die richtige Content Marketing Strategie.

Deswegen setze ich immer auf zwei Standbeine mit Webseite UND YouTube-Kanal.

Frei nach dem russischen Sprichwort:

Ein YouTube-Kanal ohne Webseite ist in den Wind geworfenes Geld.

Mit der Kombination aus YouTube-Videos und einer Webseite kann man wertvolle Synergie-Effekte schaffen.

Die YouTube-Videos wandle ich in Blogartikel um – und umgekehrt!

Die Blogartikel bekommen Besucher über Google, die sich dann bei den von uns beworbenen Partnern Geld ausgeben. Darüber bekommen wir eine Provision, die sich nach der Höhe des Kaufes richtet oder einen Fixpreis.

Über YouTube kommen Besucher auf unsere Homepage und abonnieren den Newsletter. So bauen wir zusätzlich eine E-Mail-Liste auf, mit der wir die Zielgruppe immer wieder kostenlos erreichen können, um auf Angebote oder neue Artikel und Videos aufmerksam zu machen.

Natürlich wird YouTube mit der steigenden Anzahl der Zuschauer auch interessant als direkter Werbekanal für Partner oder eigene Produkte.

Im ersten Schritt suchen wir uns eine Nische in der Nische.

Wenn die Kategorie „Aktien“ oder „Börse“ ist, wird es in den nächsten drei bis zehn Jahren keine neue Webseite schaffen zu diesen Haupt-Keywords eine entscheidende Rolle zu spielen. Diese Illusion sollte man sich nicht machen, wenn man als Ein-Person-Unternehmen oder als kleines Projekt mit wenigen Mitarbeitern startet.

Um ein Spezialgebiet in einem großen Feld zu finden, kann man eine Keyword-Recherche starten, aber die besten Effekte erzielt man meiner Meinung nach mit der Trial-and-Error-Methode, wobei „Error“ hier nicht stimmt, da jedes Content-Stück etwas bringt. Das eine mehr, das andere weniger.

Deswegen haben wir soviele Artikel und Videos wie möglich gemacht um zu sehen, was funktioniert.

Je mehr Content man hat, desto mehr Daten kann man analysieren.

Welche Artikel erhalten schnell gute Google Rankings?

Welche Videos werden am öftesten gesehen?

Wenn man eine Sub-Nische findet, dann kann man in diese Richtung weitergehen.

Quick & Dirty wins

Natürlich könnte ich mein ganzes Können in Videobearbeitung in die Waagschale werfen, allerdings ist das in der frühen Phase des Projekts Zeitverschwendung.

Ich habe zum Beispiel auf YouTube einfache Kurzvideos am Smartphone erstellt, bei denen ich mir immer ein Unternehmen in 60 Sekunden angeschaut habe.

Diese Videos haben mich nicht viel Zeit gekostet und dienen vor allem dafür, dass ich mich selbst über gute Investitionsmöglichkeiten informiere.

Durch die einfache und schnelle Produktion am Smartphone habe ich eine tägliche Routine entwickelt, die es mir möglich gemacht hat konstant Videos zu machen.

Das hätte ich niemals machen können, wenn ich für ein Video eine Stunde oder mehr an Zeit investieren würde.

Vor allem, weil Videos in neuen YouTube-Kanälen anfangs keine große Reichweite bekommen, selbst wenn es qualitativ Top-Videos wären.

Statistik des YouTube-Kanals

In den ersten 6 Monaten hat der YouTube-Kanal von Trendbetter so 9.000 Videoaufrufe erhalten.

Die 77 Abonnenten schauen auf den ersten Blick nicht viel aus, aber das war auch gar nicht der Fokus beim ersten Schritt.

Wir haben in erster Linie Content erstellt ohne die Leute mit „Abo“, „Like“ und „Kommentar“ zu nerven.

Das wird in den neuen Videos verstärkt integriert, so dass wir bis Jahresende 2021 auf 1.000 Abonnenten kommen wollen.

Die Webseite Trendbetter.de hat nach sechs Monaten bereits mehr als 500 Besucher pro Monat, die kostenlos über verschiedene Keywords in der Google Suche kommen. Es könnten noch wesentlich mehr sein, wenn ich noch mehr Blogartikel geschrieben hätte. Ich bin aber zuversichtlich, dass es bis Ende 2021 mindestens 1.000 Besucher pro Monat sein werden. Ich habe bereits ein paar Euro mit Werbung verdient, was zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.

Wer sich mit SEO auskennt und die starke Branche rund ums Thema Geld kennt, wird das beeindruckend finden, da man davon ausgeht, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis eine komplett neue Webseite relevanten Traffic erhält, mit dem man auch Geld verdienen kann.

Welche Videoart funktioniert am besten?

Da wir hier in einem hoch-kompetativem Umfeld aktiv sind, ist es umso wichtiger, dass man viele verschiedene Video- und Blog-Artikel-Formate testet.

YouTube Kanal Trendbetter

  1. Listen-Video / Round-Up-Video




Das Video mit den meisten Aufrufen ist ein sogenanntes „Round up“-Video bzw. Listen-Video mit Top5 verschiedener Aktien einer Branche, in diesem Fall Tourismus.

Das Besondere an dem Video ist, dass es mit einer Länge von 7:40 Minuten wesentlich länger ist als fast alle anderen in den Top-Ten mit Ausnahme eines Videos am Ende (Elektro Auto mit 13:11 Minuten).

Das Video wurde komplett mit dem Online-Editor InVideo erstellt.

Nicht nur bei den Videos schneiden diese Übersichts-Themen gut ab. Auch auf der Webseite haben Artikel mit Rankings oder Listen zu verschiedenen Branchen den meisten Traffic.

2. Trend-Video




Auf dem zweiten Platz landete das Trend-Video zum aktuellen Thema „Pfizer Aktie“.

Es war das vielleicht aufwändigste und beste Video des Kanals bisher, bei der wir im virtuellen Studio mit vielen abwechslungsreichen Elementen gearbeitet haben. Die Machart dieses Videos mit der kostenlosen Broadcasting-Software OBS ist mit guter Planung und etwas Übung relativ zeitschonend. Dennoch haben wir hier auch ein wenig Aufwand in die Nachbearbeitung gesteckt.

Im Endeffekt wurde es mit 700 Aufrufen belohnt, was ok ist. Allerdings war es eine Ausnahme, da wir noch weitere Videos in diesem Stil gemacht haben, die gefloppt sind und es nicht in die Top10 geschafft haben. Deswegen habe ich beschlossen erstmal auf Video-Formate zu setzen, die ein besseres Zeit-Leistungs-Verhältnis haben.

Interessanterweise hat das Pfizer-Video doppelt soviele Likes als die Nummer 1, hat es aber nicht geschafft mehr Views zu bekommen.

3. Serien-Video




Auf dem 3. Platz liegt ein weiteres Round-Up-Video, das ich mit InVideo erstellt habe. Es ist ideal für ein regelmäßiges (monatliches) Format, quasi eine eigene Video-Serie.

Wer ein eigenes Video-Format entwickelt, kann sich mit wiederkehrenden Inhalten ohne großen Aufwand eine Reichweite aufbauen.

In diesem Fall machen wir einfach das, was andere YouTuber bereits erfolgreich machen: Wir sagen, welche Aktien wir im kommenden Monat kaufen. Das interessiert die Leute, da es unzählige Aktien gibt und die wenigsten sich von selbst aus mangels Zeit, Interesse oder Know How mit Bilanzen, Statistiken oder Kursentwicklungen befassen wollen.

Einmal die Vorlage erstellt, braucht man beim nächsten Mal wesentlich weniger Zeit. In diesem Fall muss ich nur die Titel und Hintergrund-Videos austauschen und meine neuen 3-5 Top-Aktien vorstellen, über die ich mich im Laufe der Zeit sowieso informiere.

Der Recherche-Aufwand ist also überschaubar und fällt bei entsprechender Expertise ganz weg.

Da ich bisher erst drei dieser Videos gemacht habe, kann ich noch nicht sicher sagen, ob ich im InVideo-Stil weitermache oder mich selbst vor der Kamera zeige. Hier muss man noch weitere Videos und Workflows testen. Prinzipiell bin ich ein großer Fan des OBS Studios, weil man damit aufwändige Videos in Echtzeit produzieren kann, wenn die Vorarbeit entsprechend gut ist.

So machen wir das seit fast 5 Jahren in unserem anderen YouTube-Kanal. Mit einem Aufwand von ca. einer Stunde pro Woche erzielen wir damit einen mittleren fünfstelligen Betrag im Jahr.

4. Shorts: Kurzvideo




Kommen wir zum aktuell größten YouTube-Trend: den Kurzvideos – genannte: Shorts. Definiert sind die YouTube-Shorts mit einem vertikalen Format in einer Auflösung von 1080×1920 pixel sowie einer Länge von maximal 60 Sekunden.

Diese Kurzvideos sollen eine Konkurrenz zum boomenden neuen Social Media Kanal „Tik Tok“ darstellen und werden vom YouTube-Algorithmus mangels Konkurrenz in diesem Bereich gepusht.

Um schnell und ohne Aufwand einen YouTube-Kanal aufzubauen sind Shorts ein sehr interessanter Weg!

Die 400 Views und Platz 4, 6 und 8 für diese einfachen Kurzvideos zeigen, dass man Kurzvideos definitiv in seinem Repertoire haben sollte.

Ich erstelle dazu direkt am Smartphone mit der App Canva einfache Präsentationen über ein bestimmtes Unternehmen und zeichne diese dann mit der Screen Recording Funktion auf, während ich dazu spreche.

In einem Rutsch aufgenommen brauche ich für ein Video also idealerweise 60 Sekunden.

In der Realität kommt natürlich die Recherche, Vorbereitung der Präsentation sowie 5-20 Fehlversuche hinzu, so dass sich der zeitliche Aufwand auf 15 bis 30 Minuten beziffert.

Die Recherche dabei ist allerdings Mittel zum Zweck. Unabhängig von den Videos will ich jeden Tag mindestens ein neues Unternehmen kennenlernen, um bessere Investitions-Entscheidungen zu treffen und mit meinen Geldanlagen mehr Profit zu machen. Positiver Nebeneffekt: ich gebe meine Erkenntnisse direkt an andere weiter und profitiere so doppelt, wenn mein YouTube-Kanal und meine Webseite wachsen und mir früher oder später einen weiteren Einkommensstrom ermöglichen.

Kurzvideos müssen aber gar nicht so aufwändig sein, wie meine und können natürlich auch noch wesentlich besser sein.

Im Idealfall sucht man sich ein Keyword oder eine Frage und redet dann 60 Sekunden darüber. Ein bißchen Video-SEO und ein cooles Vorschaubild mit Canva – fertig!

5. News-Videos / Keyword-Videos

Mit News-Videos sind eigentlich ganz normale YouTube-Videos gemeint, für die man sich ein spezielles Thema (Keyword) vorgenommen hat. In unserem Kanal sind News-Videos längere Formen der Kurzvideos, die meist mit dem Online-Editor InVideo produziert werden wie dieses hier über Sanofi.




Der Vorteil an InVideo ist, dass ich zu jedem Thema der Welt ein Video machen kann. Die Video-Datenbank umfasst Millionen Videoclips und Fotos aus denen man zu fast jedem Thema die passenden Szenen findet. Mit den professionellen Vorlagen erhalten die Videos außerdem einen interessanten und abwechslungsreichen Look ohne viel Zeit mit Details verschwenden zu müssen.

Die News-Videos erfordern allerdings dafür mehr Zeit bei der Recherche. Natürlich kann man den Text auch relativ frei sprechen, wie bei unserem Video #1 über Tourismus-Aktien, allerdings braucht man dafür unter Umständen sogar länger, weil man sich öfter verspricht.

So oder so sind News-Videos die attraktivsten Videos.

Die Statistik zeigt allerdings, dass das nicht unbedingt heißen muss, dass man mit viel Aufwand und schönen Videos den größten Erfolg hat.

Fazit zu 6 Monaten YouTube-Kanal

Das wichtigste ist, dass man sich ein Thema aussucht, das einen selbst interessiert. In meinem Fall ist das Projekt ein Ansporn mich mit Aktien und Investitionen zu befassen. Das macht mir sehr viel Spaß und bildet damit die ideale Grundlage für ein langfristiges „Dranbleiben“.

Mit der Übung wird auch die Qualität besser und man entwickelt sich weiter.

Man sollte auch nicht zu ehrgeizige Ziele haben und realistisch in 12 bis 24 Monaten denken.

Erfolg kommt nur, wenn man auch wirklich etwas dafür tut und es dauert einfach seine Zeit.

Mit 77 Abonnenten und 9.000 Views bin ich persönlich nicht unglücklich, verstehe aber, dass das für manche lächerlich aussieht.

Die rund 500 Webseiten-Besucher, die jeden Monat kostenlos von Google kommen haben bereits einen Gegenwert von rund 300 Euro, den man sonst zahlen müsste um den gleichwertigen Traffic mit Werbung zu erzielten.

Vor allem zeigt der Traffic sowohl bei der Webseite als auch bei den YouTube-Views ein deutliches Wachstum, so dass wir mit gleichem Aufwand in den nächsten sechs Monaten die Zahlen mindestens verdoppeln sollten.

Vor allem, wenn man bedenkt, dass es hier um ein sehr lukratives Thema geht, mit vielen Banken, Brokern und großen Portalen als möglichen Kunden.

Wenn man sich nicht von Zahlen ablenken oder demotivieren lässt, sondern am Ball bleibt, wird das früher oder später ein Erfolg.

Was kann man noch besser machen?

Wir haben definitiv noch viel zu wenig Videos gemacht.

Sowohl in der Quantität als auch in der Variabilität.

Ich werde daher im zweiten Halbjahr 2021 mehr Keyword-Videos machen.

Mein Ziel ist es in den nächsten 6 Monaten mindestens auf 100 Videos zu kommen. Dazu muss ich mindestens zwei Videos pro Woche machen. Das ist kein Hexenwerk.

Noch besser wäre es ein tägliches Format zu entwickeln, das die Leute mögen und das schnell zu produzieren ist.

Vielleicht eine Live-Show wie es OnVista mit „Mahlzeit“ oder DerAktionär.TV machen. Nur anders und auf eine spezielle Sub-Nische konzentriert.

Dazu habe ich auch eine paar neue Formate für regelmäßige Videos im Kopf.

Bei der Keyword-Recherche nutze ich Ubersuggest und konzentriere mich auf Keywords, die eine geringe SEO-Difficulty und damit eine geringere Konkurrenz haben.

Denn um als kleiner YouTube-Kanal oder auch als neue Webseite überhaupt Views und Traffic zu erhalten, sollte die Konkurrenz nicht groß sein.

Einen weiteren interessanten Punkt habe ich in einem anderen YouTube-Kanal aufgeschnappt. Dort hatten emotionale Click-Bait-Titel mehr Erfolg als Videos, die nach allen Regel der SEO-Kunst optimiert wurden. Das ist wenig überraschend, aber nicht mein Stil. In diese Richtung habe ich bisher wenig gemacht und werde das in den Content-Mix einbauen.

Ich halte dich gerne auf dem Laufenden!

YOUTUBE-KANAL AUFBAUEN / VIDEOS SELBER MACHEN

Wenn du auch einen YouTube-Kanal aufbauen und Videos selber machen willst, dann helfe ich dir gerne dabei mit meinem Online-Workshop „How 2 Video“.

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