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Video Ads für Facebook, YouTube, Instagram & LinkedIn [Making Of]

Video-Ads Facebook

Video Ads sind der effizienteste Weg für Online-Werbung auf Facebook, YouTube, Instagram und Linkedin.

Hier geht’s um das Making of der Video Ads für meinen Content Planer.

Zur Bewerbungs des Content Planers will ich Video Ads in den größten sozialen Netzwerken Facebook, YouTube, LinkedIn und Instagram schalten.

Dazu habe ich die Flugzeug-Szene aus „Stirb langsam 2“ adaptiert, in der Bruce Willis ein Flugzeug zur Explosion bringt und dabei seinen weltberühmten Spruch „Yippie ey yey Schweinebacke!“ sagt.

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VIDEO: Making Of zur Video-Ads „Content Planer 2021“

Im Making Of zur Video-Ads erkläre ich, wie ich die anspruchsvolle Szene aus „Stirb langsam 2“ mit einfachen Mitteln umsetze.

So gehe ich bei der Produktion von Video-Ads vor

Das Produkt

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Das Produkt ist der „Content Planer 2021“. Ein Notizbuch mit Strategie-Anleitungen um Ideen und Themen für Blogartikel und Videos zu finden, zu planen und umzusetzen.

Ziel: Produkte oder Diensteleistung verkaufen

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Jede Werbung hat über kurz oder lang den Sinn ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.

Jeder nicht-direkte-Verkauf ist nur ein Zwischenschritt wie Brand-Awareness, Reichweite und Bekanntheit steigern.

In unserem Fall mit dem Content Planer haben wir verschiedene Möglichkeiten.

Allerdings ist die Zeit bis zum neuen Jahr (2 Monate) relativ kurz um eine mehrstufige Werbekampagne zu fahren.

Die „Aufwärm-Phase“ überspringen wir also und machen direkte Video-Ads, die unser Produkt verkaufen sollen.

Es wird aber noch weitere Video-Ads geben, die dann nur an diejenigen ausgespielt wird, die mit der ersten Anzeige interagiert haben.

Durch das sogenannte Retargeting erhöht man die Chance, dass jemand das Produkt kauft, da diese Person bereits Interesse gezeigt hatte.

Gleichzeitig senkt man so auch die Kosten pro Lead / Sale, da man nur Personen erreicht, die auch wirklich Interesse haben.

Da der Content Planer einen Kalender für das Jahr 2021 enthält, muss sich die Vermarktung intensiv in den Zeitraum vor Weihnachten und Silvester abspielen. Jeder weitere Tag im Jahr 2021 sorgt für geringere Absatzchancen.

Um in dieser Zeit aus der Masse herauszustechen braucht man Video-Ads.

Um aus der Masse an Video-Ads herauszustechen, braucht man besonders auffällige Video-Ads.

Idee: Aufmerksamkeit mit coolen Video-Ads

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Wenn man an Weihnachten denkt, woran denkt man dann? Genau! Was ist weihnachtlicher als der Film „Stirb langsam 2“?

Schnell kommt die berühmte Flugzeug-Szene in den Sinn.

Gibt es eine coolere Szene in der Filmgeschichte? Wohl kaum. Ich habe alle gesehen und kann das wirklich objektiv beurteilen 😉

Hier zum Beweis!

Die wahrscheinlich coolste Szene der Filmgeschichte, sollte für genug Aufmerksamkeit sorgen, damit viele Leute in Facebook, Instagram, YouTube und Social Media am Video „hängen bleiben“.

Das sorgt für eine höhere organische (kostenlose) Reichweite und senkt die Werbekosten.

Außerdem erhöht ein gutes Video die Click-Through-Rate, also die prozentuale Anzahl derjenigen, die das Video sehen und dann auf die Webseite weiterklicken.

Und schließlich Sorgen mehr Webseiten-Besucher für mehr Käufe.

Was hat Stirb Langsam mit dem Content Planer zu tun?

Grundsätzlich ist Video die eine der attraktivsten Formen von Content und eine Video-Ad verkaufsstärker als Bilder und Texte.

Wer selbst Content erstellen will oder muss, findet das Video vielleicht so gut, dass er es anschaut, während er bei einem „normalen“ Video weitergescrollt und nie vom Produkt erfahren hätte.

Natürlich könnte ich auch nur das Produkt und die Vorteile davon zeigen. Aber das mit etwas zu verbinden, was die Leute schon kennen sorgt für eine viel größere Reichweite, als ein Produkt zu bewerben, das noch keiner kennt. Die Leute, denen das Video gefällt, geben dem Produkt eher eine Chance, als diejenigen, die nur das reine Produkt präsentiert bekommen.

Natürlich könnte man auch eine andere Geschichte oder Videoform wählen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Aber für eine Sache muss man sich entscheiden. Am Ende ist alles ein Test. Ob es funktioniert erfahren wir dann, wenn die Video-Ads beworben werden.

Klar, gibt es bestimmt passendere Szenen, aber hey, ich bin einfach ein großer Stirb langsam Fan.

Und insgeheim habe ich natürlich auch die Hoffnung auf meine alten Tage doch noch selbst ein Actionheld zu werden.

Planung

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Adaption der Szene, in der Bruce Willis ein Flugzeug mit seinem Feuerzeug zur Explosion bringt und den weltberühmten Spruch bringt: „Yippie Kay yay Motherf…“ (zu deutsch: Yippie ey yey, Schweinebacke!“)

Dazu habe ich mir die Szene Bild für Bild, Schnitt für Schnitt angeschaut.

Die einzelnen Sequenzen habe ich per Screenshot in eine Präsentation kopiert.

Außerdem habe ich den Text dazu notiert und meinen Version auf den Content Planer angepasst.

Bruce Willis sagt in Stirb Langsam 2: „Yippie-ey-yey, Schweinebacke!“

Er fängt dann hysterisch zu lachen an und ruft den Namen seiner Frau in den Himmel.

„Holly, jetzt habt ihr euer verdammtes Licht zum Landen!“ (Sinngemäß übersetzt und abweichend vom harmlosen deutschen: Jetzt habt ihr genug Licht zum Landen!“

Ich habe den letzten Satz in folgendes geändert: „jetzt habt ihr genug fucking Content Ideen für 2021!“

Hier ist besonders das englische Schimpfwort wichtig, da es für eine zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt. Wer das anstößig findet, versteht das Zitat nicht. Völlig ok, wenn man polarisiert. Das nennt sich Marketing.

Der Rest ist Requisiten (Weißes Unterhemd, Benzinfeuerzeug, Kunstblut), Greenscreen,  schauspielerische Leistung und Video-Bearbeitung.

Umsetzung: Greenscreen-Dreh

Eines vorweg: Ich war positiv überrascht, wie wenig ich mit Kunstblut vollgesaut habe und wie leicht die rote Farbe wieder abwaschbar war.

Ich brauchte für den Dreh einen großen grünen Hintergrund und entsprechende Beleuchtung mit LED-Scheinwerfern.

Ich zu erst überlegt es einfach bei mir abends im Garten zu drehen, hatte jedoch Angst, dass die Nachbarn einen Schock bekommen oder mich einfach für wahnsinnig halten 😀

Im Studio hatte ich meine Ruhe und konnte mich ganz entspannt mit Kunstblut übergießen. Es war mein erster „Schminkversuch“, so dass ich relativ zufrieden mit dem Ergebnis war.

Auch im Umgang mit Benzinfeuerzeugen hatte ich nicht viel Erfahrung, so dass ich auch hier überrascht von mir selbst war, wie gut ich das Teil auf- und anbekommen habe.

Ich positionierte die Kamera wie im Film einmal halbhoch um eine Halbtotale und Totale aufzunehmen.

In der Totale ist Bruce Willis von Kopf bis Fuß zu sehen.

In der Halbtotale sieht man den Oberkörper.

Zwei weitere Aufnahmen sind die Nahaufnahme von seinem Gesicht und eine Halbtotale aus der Vogelperspektive.

Ich „spielte die komplette Szene also in vier verschiedenen Kameraperspektiven.

Das dauerte rund 30 Minuten.

Ich machte spontan auch noch weitere Kurz-Videos und Fotos für organische Social Media Posts.

Postproduktion: Videoschnitt & Nachbearbeitung

Footage für Hintergrund & Effekte

In der Nachbearbeitung verbrachte ich die meiste Zeit damit ein richtige Hintergrundbild für die Szene zu finden, das der Szene in Stirb Langsam ähnelt.

Ich suchte nach einer nächtlichen Schneelandschaft. Gar nicht mal soviel zu finden. Fall jemand Fotograf ist: Das ist eine Marktlücke!

100% glücklich bin ich mit den gefundenen Fotos nicht, so dass ich noch ein paar Minuten in Grafik-Bearbeitung investieren musste, um die gewünschten Szenen dem Film anzunähern.

Da es im Film Winter ist, suchte ich nach einem Schnee-Video mit Greenscreen. Ich fand schließlich etwas auf YouTube.

Außerdem brauchte ich noch ein Feuer, das am Ende brennt.

Musik- & Sound Auswahl

Außerdem musste ich eine passende Musik auswählen.

Dazu nutzte ich die YouTube Audio-Bibliothek. Dort fand ich unter „Stimmung“ „Dramatisch“ oder Genre „Filmmusik“ etwas, mit dem ich Zufrieden war. Musik ist wichtig, aber man sollte es nicht überbewerten. Schon gar nicht bei Video-Ads, die zum Großteil sogar ohne Ton gesehen werden.

Klar, sollte man für sowas keine Zirkus- oder Kinderlieder verwenden, aber „so schlau is da Adi a.“ (Zitat Gerhard Polt – Nobelpreisträger).

Ich will damit nur sagen, dass man für die Auswahl der Musik Stunden verschwenden kann und dann vielleicht ein paar % bessere End-Ergebnisse erzielt, als wenn man aus den drei erstbesten Tracks wählt.

Mir gehts dabei nicht um Larifari, sondern um das Trainieren richtige Entscheidugngen schnell zu treffen. Eine Kunst, die viele nicht beherrschen und sich in am Ende unwichtigen Details verlieren, die keinen verhältnismäßigen Unterschied machen.

That’s said, hat mich das Schreiben dieses Abschnitts mehr Zeit gekostet als die Musikauswahl 😉

Viel wichtiger in diesem Video ist der Sound. Ohne den richtigen Sound kommt keine Film-Atmosphäre auf und es wirkt billig.

Also habe ich nach verschiedenen Sound-Files gesucht:

  • Zündschnur-Sound (englisch „Fuse“)
  • Explosions-Sound
  • Feuer-Sound

Damit hatte ich alle Elemente zusammen und musste nur noch meine Video-Aufnahmen bearbeiten und in der Reihenfolge wie im Film zusammenschneiden. Das machte ich mit Adobe Premiere.

Am Ende blendete ich natürlich das Produkt groß ein mit einem Titel wie „JETZT CONTENT PLANER SICHERN!“

Fertig ist das Meisterwerk 😉

Was sagst du dazu?

Ich konvertierte das Video-Projekt in verschiedene Formate.

Für Facebook ins 4:5-Format, für YouTube ins 16:9 Format und für Storys ins vertikale 9:16 Format.

Video-Ads auf Facebook

Ich erstellte eine Video-Ads auf Facebook.

Dazu musste ich das Video hochladen und mit entsprechender Beschreibung versehen.

Wichtig ist auch, dass man darauf achtet, dass das Vorschaubild möglichst auffallend ist.

Facebook nimmt hier einen Screenshot vom Anfang des Videos. Besser ist es, man erstellt eine wirklich gute Grafik dafür z.B. mit Canva.

Bei der Zielgruppe erstelle ich eine sogenannte Custom Audience aus Leuten, die zuvor schon meine Videos gesehen oder mit meinen Facebook-Posts interagiert (geliked, geklickt) haben.

Aus dieser Custom Audience erstelle ich eine Look-A-Like-Audience. Für diese LLA sucht der Facehook-Algorithmus dann statistische Zwillinge, die höchstwahrscheinlich ebenfalls Interesse am Video bzw. am Produkt haben.

Wer noch keine Daten über einen Facebook-Pixel oder seine Facebook-Seite eingesammelt hat, muss eine Zielgruppe targetieren. Dazu würde ich hier Redakteure, Blogger, YouTube wählen. Oder Leute, die sich für Content Marketing interessieren.

Wenn jemand nicht weiß, was Content Marketing ist, aber auch in die Zielgruppe fällt, dann muss man einen Schritt weiter denken.

Was machen Leute, die viel Content erstellen? Sie haben Webseiten. Sie schreiben Blogartikel. Sie recherchieren. Sie folgen vielleicht irgendwelchen News-Portalen oder Webseiten aus der Marketing-Branche.

Youtube-Werbung mit Video

Die YouTube-Werbung kann man über Google Ads erstellen.

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