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Videoproduktion in München: Oktoberfest 1900 [Serie]

Oktoberfest 1900

Oktoberfest 1910 der sechsteilige Serie, die im Jahr 2020 erstmals in der ARD lief. Ironischerweise fiel in im Jahr 2020 das Oktoberfest aufgrund der Korona Pandemie komplett aus.

In Oktoberfest 1900 wird im 6 Teilen a 45 Minuten die Geschichte der “Wiesn” zur größten Party der Welt erzählt.

Bei der internationalen Videoproduktion fallen neben den historischen Kulissen und Kostümen, die bayerische Mundart sowie hollywoodreife Intrigen und dramatischen Liebesgeschichten auf. Es ist vor allem für Münchner interessant zu sehen, wie die Stadt um die Zeit von vor 120 Jahren ausgesehen haben könnte.

Trailer Oktoberfest 1900

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, ist jedoch keine akkurate Zeichnung der Zeit damals und der wahren Begebenheiten. Vor allem die Münchner Brauereien heutzutage kritisieren die skandalträchtige Darstellung der skrupellosen Groß-Brauereien.

Darsteller Oktoberfest 1900

Die Hauptrollen in Oktoberfest 1900 spielen Misel Maticevic (Curt Prank), Martina Gedeck (Deibl-Bräu Witwe Hoflinger) und Mercedes Müller (Tochter Clara Prank).

In weiteren Rollen Markus Krojer (jüngerer Deibl-Bräu-Sohn Ludwig Hoflinger) und Eisi Gulp (Kommissar).

Handlung Oktoberfest 1900

Wir haben hier die Handlung von Oktoberfest 1900 pro Folge zusammengefasst.

Die Serie ist absolutes Pflichtprogramm für alle Münchner, Fans des Oktoberfestes sowie Freunde hochwertiger Videoproduktion.

Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte hier nicht weiterlesen, sondern sie in der ARD-Mediathek kostenlos anschauen. Außerdem ist die Serie auch auf Netflix verfügbar.

Folge 1: die Vision

Die Serie beginnt mit einer verstörenden Szene. Ein abgetrennter Kopf wird von Indianern aus einem Fluss gefischt.

Man vermutet, dass sich die Handlung im Regenwald abspielt, doch nach einer Kamerafahrt wird klar, dass es an der Isar nördlich bei München ist.

In der zweiten Szene offenbart der Nürnberger Geschäftsmann Curt Prank (Misel Maticevic), dem Münchner Stadtrat Alfons Urban seine Vision vom Oktoberfest. Er will auf der bis dahin beschaulichen Wiesn im Zentrum von München eine sogenannte Bierburg errichten. Bis dahin bestand das Oktoberfest aus kleinen Hütten, den Wirtsbuden. Diese wurden von den zahlreichen Münchner Brauereien damals betrieben.

In einer Rückblende erfährt man, das Prank als kleiner Junge auf dem Oktoberfest mit ansehen musste, wie sein Vater zu Tode geprügelt wurde, nachdem er dort sein “Preußen-Bier” aus Berlin verkaufen wollte. Von diesem Vorfall traumatisiert träumt der skrupellose Prank sein Leben lang davon es den Münchner Wirten heimzuzahlen.

Das will er in Form seiner Vision schaffen. Ein Bierzelt mit Platz für bis zu 6.000 Leute.

Dafür braucht der die Konzessionen von fünf Wirtsbuden auf dem Oktoberfest, die ihm der Stadtrat Urban besorgen soll. Da dieser gegenüber dem Nürnberger Prank zunächst abweisend reagiert, erpresst ihn Prank mit seinem unehelichen Kind, das er samt Urbans geheimen Seitensprung zu sich in den Garten eingeladen hatte.

Nach dem Intro lernt man die Brauerei Leiterin Maria Hoflinger (Martina Gedeck) von der königlichen Hofbrauerei Deibl in Giesing kennen, die vom Bürgermeister um ihre Schanklizenz auf der Wiesn gebracht werden soll, sich aber nicht so einfach abspeisen lässt.

Prank und Urban warten auf der Theresienwiese, wo bereits für das Oktoberfest augebaut wird, auf Pranks Tochter Clara (Mercedes Müller), die mit einer Kutsche aus Nürnberg anreist.

Dabei bittet der passionierte Ex-Raucher Prank, den strikten Nichtraucher Urban darum für ihn eine Zigarette zu rauchen. Der Arzt hatte es Prank verboten, jedoch liebt der den Rauch von Zigaretten, wenn er nervös ist. Später sieht man Urban nur noch mit Zigaretten, was den Suchtfaktor der Glimmstängel subtil verdeutlichen soll, was aber eher komisch wirkt.

Prank erfährt die unerfreuliche Nachricht, dass sich die Deibl-Wirtin nicht beugt und Prank damit noch eine letzte Wirtsbude für den Platz seiner großen Bierburg fehlt.

Als Nächstes lernen wir den Deibel-Wirt Ignaz (Francis Fulton-Smith) und seine Söhne Roman (Klaus Steinbacher) und Ludwig (Markus Krojer) kennen.

Der Vater lädt Prostituierte in die Brauerei ein, um seine Söhne zu belohnen. Aber nur der ältere Roman ist davon begeistert. Der jüngere Sohn Ludwig zeigt der Amüsierdame lieber seine gefühlvollen Zeichnungen.

Während sich die Jungs mehr oder weniger amüsieren, wird Vater Ignaz vom zwielichtigen Glogauer mit seinem Kampfhund heimgesucht. Glogauer unterbreitet dem Deibl-Wirt ein neues Angebot seines Mandanten Prank, was Ignaz vehement ablehnt.

Beim Bewerbungsgespräch in der Villa Prank um den Posten der Anstandsdame für Clara erschleicht sich die geheimnisvolle Colina Kandel (Brigitte Hobmeier) die lukrative Position.

Prank sucht als Nächstes eine einflussreiche Society Lady auf mit der Bitte, dass sie ein Fest in seiner Villa ausrichtet, um Klara in die feine Münchner Gesellschaft einzuführen.

Die Lady lehnt zunächst ab, findet daraufhin allerdings ihre geliebte Katze tot auf.

Also findet der Empfang der feinen Gesellschaft in der Villa Prank statt. Dort hat der schmierige Anatol Stifter (Maximilian Brückner) seinen ersten Auftritt. Er ist Geschäftsführer der Capital Bräu AG, Münchens größter Brauerei. Er hat sofort dein Auge auf Clara geworfen und macht ihr Avancen.

In der Zwischenzeit lernt der feingeistige Deibel-Spross Ludwig in ihrer Wirtschaft in Giesing den Künstler Gustav Fierment (Vladimir Burlakov) kennen, der von seinen Zeichnungen beeindruckt ist und ihn in seine Künstler Kreise nach Schwabing einlädt.

In der Brauerei kommt es schließlich zum Generationenkonflikt zwischen Vater Ignaz und dem aufstrebenden Sohn Roman. Dieser hat mit der Brauerei Expansionspläne und will auf dieses neumodische Glasgefäß setzten. Der Vater sträubt sich allerdings gegen den Fortschritt, da ein Bier nicht in eine Flasche gehört, sondern aus dem Fass kommen muss.

In der Szene später am Tag, wird klar, dass der harte Vater in Wahrheit nur die Interessen seiner erzkatholisch und konservativen Frau vertritt und ziemlich unter dem Pantoffel steht.

Clara folgt ihrer Anstandsdame unterdessen auf ein Fest von Bediensteten.

Während Clara sich in Roman Hoflinger verguckt und mit ihm schläft, wird dessen Vater Ignaz von Glogauer, dem Unterhändler Pranks, überfallen und erhängt.

In letzter Sekunde kann sich Ignaz mit seinem goldenen Zapfhahn vom Strang um seinen Hals freischneiden, doch Glogauers Kampfhund beißt dem Deibel-Wirt den Kopf ab.

Damit wird klar, dass der Kopf, der von den Indianern aus die Isar gefischt wird, dem Deibel-Wirt gehört.

Folge 2: Die Zeichen der Zeit

In einer ausführlicheren Rückblende muss der junge Curt Prank mit ansehen, wie sein Vater auf dem Oktoberfest um 1860 zu Tode geprügelt wird.

Anstandsdame Kandel sieht hingegen die zerzauste Clara nach Hause kommen und hebt sofort Verdacht, dass diese etwas mit einem Mann hatte.

Der gut gelaunte Roman kommt von seiner Nacht mit Clara nach Hause in die Brauerei und erfährt dabei, dass sein Vater ermordet wurde.

Polizeikommissar Eder (Eisi Gulp)  unterbreitet der Familie die Nachricht, dass der Vater höchstwahrscheinlich den sogenannten “Kannibalen aus der Südsee” zum Opfer gefallen ist.

Die Samoaner wurden als Attraktion für das Oktoberfest aus einer deutschen Kolonie nach München gelockt.

Die Anstandsdame Kandel führt an Clara mithilfe von Essigessenz einen Abtreibungsversuch durch.

Blind vor Zorn wiegelt Roman die Angestellten der Brauerei gegen die Samoaner auf und führt einen Lynchmob zur Isar, wo sie sich am Häuptling der Samoaner für den angeblichen Mord am Deibel-Wirt rächen wollen.

Die Polizei verhindert das, da der Hauptkommissar nicht an die Schuld des Häuptlings glaubt, ihn aber als Sündenbock einsperrt.

In der Deibel-Brauerei übernimmt die Witwe Maria Hoflinger die Geschäfte, was Sohn Roman verärgert, da der sich als rechtmäßiger Nachfolger seines Vaters sieht.

Zur Beerdigung des Deibel-Wirtes kommen auch Curt Prank und seine Tochter Clara. Woraufhin Roman erst erfährt, mit wem er ein Techtelmechtel hatte. Der Klassenunterschied stört Clara aber nicht, und sie tröstet den trauernden Roman.

Bei der Versteigerung der Oktoberfest-Schanklizenz des Deibl-Wirts wird dessen Witwe überraschenderweise von einer Prostituierten überboten. Diese bietet natürlich im Auftrag von Prank.

Stadtrat Urban hat damit seine Schuld bei Prank beglichen. Die beiden stoßen auf den Fortschritt und die Zukunft des Oktoberfests an, das mit Pranks Bierburg Besucher aus der ganzen Welt anlocken soll.

Der jüngere Deibel-Sohn Ludwig sucht in Schwabing den Künstler Gustav Fierment auf und lädt sie zu sich in die umgebaute Giesinger Wirtschaft ein.

Seine Mutter lauert hingegen der Prostituierten auf, die Sie bei der Versteigerung überboten hatte und findet dabei heraus, dass hinter der Intrige und dem Tod ihres Mannes der Emporkömling Prank steckt.

Man erfährt, dass Anstandsdame Kandel einen etwa sechsjährigen Sohn hat, dem sie Briefe schreibt und Geld schickt.

Die Schwabinger Künstler um den Schriftsteller Thomas Mann ziehen mit viel Tamtam ins Deibel-Bräu und beginnen mit endlosen, absinthgeschwängerten Parties, bei denen auch der Gastgeber Ludwig nur allzu gerne mitmischt. Er entwickelt homoerotische Gefühle für Künstler Gustav Fierment.

Am Ende der Folge sieht man Clara in ihren Nachttopf spucken. Die Nacht mit dem Hoflinger Roman ist nicht folgenlos geblieben.

Folge 3: Liebe und Kapital

Beim Aufbau von Pranks Bierburg wird ein Bauarbeiter von einer Kiste erschlagen.

Die Szene unterstreicht die Skrupellosigkeit Pranks, der vom Tod des Arbeiters unbeeindruckt ist und nur an sein eigenes Ziel denkt, für das er im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.

Anstandsdame Kandel bemerkt, dass Clara Schwanger ist.

Auf der Geheimversammlung der sieben Großbrauer unterbreitet Kapital Bräu Geschäftsführer Anatol Stifter den Vorschlag, nur noch Münchner Bier auf der Wiesn auszuschenken.

Davon ist der Nürnberger Prank natürlich nicht begeistert und kooperiert daraufhin mit Stifter, um seine Bierburg auf dem Oktoberfest mit dessen Bier von der Capital Bräu AG beliefern zu lassen.

Stifter fordert allerdings zusätzlich noch Pranks Tochter Clara zur Frau.

Parallel dazu setzt Prank seinen Schnüffler Glogauer auf Stifter an.

Die Schwabinger Boheme ist währenddessen im Giesinger Deibl Bräu am Feiern, wo Ludwig Hoflinger mit einer Karikatur des Königs das Titelblatt der Satire-Zeitschrift “Simplicissimus” entwirft.

Clara sucht Roman auf, um ihm zu gestehen, dass sie schwanger ist. Der reagiert abweisend.

Als Prank seiner Tochter die vereinbarte Heirat mit Stifter offenbart, teilt diese ihrem Vater mit, dass sie schwanger ist.

Die versagende Anstandsdame Kandel wird daraufhin vom wütenden Prank gewaltsam aus der Villa geworfen.

Ludwig Hoflinger kommt bei einer wilden Feier Gustav näher. Kurz darauf sprengt die Polizei das Fest und verhaftet Ludwig aufgrund seiner künstlerischen Majestätsleidigung im Simplicissimus.

Im Gefängnis muss sich Ludwig eine Zelle mit dem Samoraner Häuptling teilen, der für den Mörder seines Vaters gehalten wird.

Prank bestätigt dem sichtlich unbeeindruckten Stifter mit, dass Clara ihn heiraten wird.

Daraufhin sichert Stifter zu Pranks Bierburg mit Bier zu beliefern. Allerdings nur für die ersten drei Tage. Nach der vollzogenen Trauung mit Clara soll es mehr geben.

Ludwig wird von seiner Mutter aus dem Gefängnis frei gekauft. Die gläubige Katholikin weiß um dessen Homosexualität, hält es aber für eine unglückliche Laune, die Ludwig mit Disziplin überwinden soll. Zusammen verbrennen sie Ludwigs Zeichnungen von nackten Männern.

Die Nachricht von Claras Schwangerschaft lässt die Hoflinger Mutter über den Simplicissimus verbreiten.

Damit droht die Hochzeit Claras mit Anatol Stifter zu platzen.

Daraufhin sucht Prank die Hoflingerin auf. Da Prank in die Enge getrieben ist und ihre Kinder zusammen ein Kind erwarten, will er der Hoflingerin einen Deal zur Bierlieferung unterbreiten.

Diese lehnt das ab und beschimpft ihn als Mörder ihres Mannes.

Stifters Mutter sucht mit einer Engelsmacherin (Abtreibungs-Expertin) Clara zu Hause auf.

Diese flüchtet allerdings aus dem Haus.

Am nächsten Morgen kommt Roman in die Prank-Villa und wird dort von Curt fast zu Tode geprügelt.

Folge 4: Anstich

Die Wiesn wird eröffnet. Pranks Vision ist wahr geworden.

Aber ausgerechnet jetzt plagen ihn schlimmer werdende Zahnschmerzen.

Bei der Großbrauer-Versammlung intrigiert Stifter weiter und plant das nächste Gesetz. Im nächsten Jahr sollen nur noch die sieben größten Münchner Großbrauereien einen Platz für das Oktoberfest erhalten. Dann soll es sieben große Bierzelte geben.

Beim Deiblbräu gehen die Lichter aus. Die Hoflingerin schüttet das Bier aus und entlässt die Angestellten, weil der Auftrag des Königs entzogen wurde, da dieser unter Melancholie leidet und eine strikte Diät halten muss. Damit wird auf den damaligen König Otto (Nachfolger des Märchenkönigs Ludwig II.) verwiesen, der aufgrund seiner Geisteskrankheit nicht regierungsfähig war.

Prank setzt Glogauer erneut auf die Hoflinger Witwe an. Er soll etwas finden, was ihren Ruf zerstören wird.

Kandel fängt wieder als Bedienung auf der Wiesn an. Um sind das schwache Trinkgeld zu verdienen, mussten diese damals auch sexuelle Leistungen erbringen.

Künstler Gustav macht Kandel ein scheinbar unmoralisches Angebot. Dabei will er sie nur zeichnen und zahlt gut dafür.

Am zweiten Tag des Oktoberfests animiert Prank seine Gäste mit einer neuen Bierhymne „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ zum Saufen, um den Absatz zu steigern. Aktions-Marketing par excellence!

Der aus dem Krankenhaus entlassene Roman Hoflinger bricht mit seiner verrückt werdenden Mutter. Er begibt sich auf die Suche nach der schwangeren Clara.

Als der Lochner Wirt für seine Bierbude mit einem Großplakat der attraktiven Bierfrau Kandel wirbt, erpresst diese ihn zu einer Festanstellung.

Prank wird auf der Brauer Großversammlung gedemütigt. Ihm wird ein uringefüllter Maßkrug vorgesetzt, den dieser zum Entsetzen der anderen Brauer komplett leert und beim Verlassen noch zwei Wachmänner krankenhausreif schlägt.

Ein verstörenden Auftritt, der in Erinnerung bleiben wird.

Ebenso wie der stimmgewaltige Auftritt von Kandel im Lochner-Zelt mit „Für immer und nie“, der für Gänsehaut sorgt.

Danach trifft Clara in der Wirtsbude ein und will als Biermädel arbeiten.

Glogauer bittet Gustav um eine Gefälligkeit, die dieser aufgrund Glogauers Waffe nicht ablehnen kann.

Er soll den in ihn verliebten Ludwig Hoflinger in eine kompromittierende Situation bringen.

Clara entgeht auf dem Oktoberfest Dank Kandels Hilfe nur knapp einer Vergewaltigung.

Ludwig und Gustav vollziehen auf einer Orgie den Akt – heimlich gefilmt von Glogauer.

Prank kauft eine insolvente Münchner Brauerei Hasenberger und schenkt sein Bier in deren Fässern aus.

Folge 5 – Aufbruch in ein neues Jahrhundert

Unverhofft erhält die Deibl Wirtin doch noch eine Bude auf dem Oktoberfest, da Prank dafür gesorgt hat, dass eine Bude wegen Rattenbefall geschlossen wird.

Roman und Clara sind aus München fortgegangen und arbeiten jetzt auf einem Weizenfeld auf dem Land.

Durch die Zeitung erfährt Roman, dass seine Mutter nun doch eine Bude auf dem Oktoberfest hat.

Prank wird von einem Sinneswandel heimgesucht und beendet die Geschäftsbeziehung zum dubiosen Glogauer.

Kandel wird von ihrem Ex-Mann Rupp und ihrem Sohn Maxi auf der Wiesn besucht.

Der gewalttätige Alkoholiker gibt vor geläutert zu sein und benutzt den gemeinsamen Sohn als Druckmittel.

In einer Kirche spannt Anatol Stifter den oportunistischen Stadtrat Urban für seine Zwecke ein. Er lockt Urban mit der Aussicht Bürgermeister zu werden. Im Gegenzug soll er Stifters Plan mit den Münchner Brauereien durchsetzen und den Bierpreis auf dem Oktoberfest erhöhen.

Der von Prank entlassene Glogauer bietet seinen “Film” von Ludwig und Gustav dem intriganten Stifter an.

Im Kino auf der Wiesn wird das Heimvideo unter den Augen des Prinzregenten, Ludwigs und dessen Mutter gezeigt.

Ludwig stellt Gustav zur Rede, der ihn zurückweist. Ludwig stürzt sich daraufhin aus dem Fenster und begeht Suizid. Dadurch durfte er wie zu dieser Zeit üblich, nicht auf dem Friedhof beerdigt werden und wird von seiner Mutter bestattet.

Roman erfährt vom Tod seines Bruders und will ihm mit Clara die letzte Ehre erweisen. Dabei trifft er auf seine Mutter, die endgültig dem Wahnsinn verfallen ist.

Roman verprügelt Prank, der kurz darauf auch noch von Urban und der Polizei besucht wird. Seine Bierburg wird geschlossen, weil Prank unter falschem Etikett Bier ausschenkt, das nicht aus München kommt.

Wieder zuhause wird Prank auch noch von der Hoflingerin heimgesucht, die ihn erstechen will. Sie scheitert und landet in der Klappsmühle.

In einer Schlussmontage, sieht man Kandel, die offensichtlich wieder von ihrem Mann geschlafen wurde.

Folge 6 – Das jüngste Gericht

Prank buddelt den Beweis für seine Schuld am Tod des Deibel-Wirtes wieder aus: den goldenen Zapfhahn.

Diesen jubelt er Glogauer unter, nachdem er diesen erstochen hat, um den Verdacht auf diesen zu lenken.

Roman besucht seine Mutter in der Irrenanstalt und lässt sie entmündigen, um die Geschäfte der Deibl-Bräuerei zu leiten.

Initiiert von seiner Tochter Clara bietet Prank Roman eine Kooperation an. Die Deibl-Brauerei soll die Bierburg beliefern und mit Pranks finanzieller Hilfe zur Großbrauerei werden.

Polizeikommissar Eder schließt den Mordfall am alten Hoflinger ab, da der tote Glogauer mit dessen goldenem Zapfhahn gefunden wird. Als Todesursache wird der Hund Glogauers angeführt, der dem Deibl-Wirt den Kopf abgebissen habe.

Kandel führt einen Aufstand der Biermädel an, die nach der Bierpreis-Erhöhung auf eine Festanstellung pochen. Schließlich sind die Frauen erfolgreich und bekommen 3 Mark am Tag.

Kandel und Clara töten in Notwehr Kandels Mann und werfen ihn in ein Plumpsklo.

Roman sprengt die Versammlung der sieben Großbrauer und nimmt Stifters Platz ein, nachdem er mit Filmaufnahmen beweisen kann, dass Stifter sein Capital Bräu Bier mit Melasse (Zuckerrübensirup) gestreckt hat und damit gegen das Münchner Reinheitsgebot verstoßen hat.

Prank tötet den im Rollstuhl sitzenden Großbrauer. Zuvor wird die immer wiederkehrende Rückblende aus Pranks Kindheit ausgelöst und enthüllt, dass der Großbrauer damals Pranks Vater mit einem Bierfass erschlagen hat, was Prank als kleiner Junge mitansehen musste.

Roman und Clara heiraten.

Curt Prank kommt uneingeladen zur Hochzeit mit seinem neuen Hund, den er dem von ihm ermordeten Glogauer abgenommen hat.

Roman erkennt in dieser letzten Szene, dass das der Hund sein muss, der seinem Vater den Kopf abgebissen hat.

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