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Filmen mit dem Smartphone

Mit diesen 11 hilfreichen Tipps wirst du das beste Handyvideo filmen, schneiden und bearbeiten, das du je gemacht hast!

Das Smartphone ist deine Videokamera im Taschformat. Die technische Qualität von Handyvideos ist mittlerweile auf einen sehr hohen Niveau.

Es kommt allerdings drauf an, was man mit dem Smartphone macht!

BESSERES HANDYVIDEO IN 5 SCHRITTEN

Ich zeige dir auf dieser Seite, wie du das beste Handyvideo drehen kannst, dass du je gemacht hast!

Bevor du anfängst, solltest du allerdings den allerwichtigsten Schritt nicht vergessen: Das Thema!

Konzentriere dich auf nur einen speziellen Aspekt. Statt über „Handyvideos“ geht es in diesem Artikel um das Teilgebiet „Handyvideo schneiden“. Damit belege ich Top-Positionen bei Google. Das gleiche Prinzip funktioniert auch für YouTube.

Durch ein konkretes Thema, ist die Konkurrenz geringer und du kannst dich auf diesem Gebiet als Experte positionieren.

THEMEN FINDEN, PLANEN & UMSETZEN

Viele Blogger und YouTuber haben Probleme damit Themen zu finden.

Ich kenne das auch aus meinen Anfängen als TV-Redakteur. Jeden Tag wieder die gleiche Frage:

Über was soll ich einen Artikel schreiben? Zu welchem Thema sollen wir ein Video drehen?

Über die letzten 15 Jahre habe ich verschiedene Strategien und Tools gesammelt, mit denen ich immer Themen finde.

Ich habe die 21 besten Content-Marketing-Strategien im ultimativen CONTENT PLANER zusammengestellt, damit du auch nie wieder ideenlos bist!

Damit findest du aber nicht nur viele Themen für deine Handyvideos – nein! Weit gefehlt!

Du kannst die Themen direkt mit Vorlagen und viel Platz planen!

Durch die Visualisierung deiner Ideen wirst du kreativer und produktiver.

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Content Marketing Strategie Planer 2021

Überblick

  1. Zubehör
    1. Mikrofon
    2. Stativ / Selfie-Stick
    3. Monkeystick
    4. Gimbal
    5. Licht
  2. Einstellungen
    1. Auflösung
    2. Frame-Rate
  3. Filmen mit dem Smartphone
    1. Konzept
    2. Bildgestaltung
    3. Clip-Dauer
    4. Ton
  4. Bearbeiten von Handyvideos
    1. … auf dem Smartpone
    2. … auf dem Computer
    3. … auf YouTube
  5. Handyvideo nachvertonen – Voice-Over mit Smartphone Apps
  6. Upload von Handyvideos

 

Der Begriff „Handyvideo“ ist allgemein immer noch recht negativ behaftet. Er steht für verwackelte Aufnahmen vom Smartphone mit schlechter Auflösung. Das liegt aber weniger am Smartphone, sondern am Benutzer, der nicht weiß, worauf es bei einem guten Handyvideo ankommt!

Der Südkoreanische Regisseur Park Chan-Wook (bekannt für „Oldboy“) hat schon 2011 mit seinem IPhone den Kurzfilm „Night Fishing“ in Kino-Qualität gedreht.

Das zeigt, dass ein Handyvideo nicht zwangsläufig von minderwertiger Qualität sein muss, wenn der Benutzer die Handhabung versteht.

Die Technik hat sich seitdem rasant entwickelt. Aktuelle Smartphones haben sehr gute Kameras mit lichtempfindlicheren und schärferen Objektiven. Das macht das Smartphone zur Videokamera für die Hosentasche.

Gerade beim Thema effiziente Videoproduktion spielt das Smartphone eine extrem wichtige Rolle. Denn wer nicht gerade Videoproduzent ist, hat in der Regel genug mit seinem Job zu tun. Videoaufnahmen sollen also nicht unnötig viel Zeit kosten.

1. Zubehör für das Filmen mit dem Smartphone

Bevor wir anfangen habe ich eine kurze Liste mit Zubehör zusammen gestellt. Mit dem ein oder anderen Hilfsmittel kannst du die Qualität der Videos steigern. Alle meine Coaching-Teilnehmer bekommen dieses Smartphone-Zubehör-Paket geschenkt.

Mikrofon verwenden!

Ein schlechter Ton zerstört das beste Video!

Das wichtigste Zubehör für das Filmen mit dem Smartphone ist ein guter Sound! Vor allem, wenn man selbst vor der Kamera steht und spricht, sollte nichts vom Inhalt ablenken!

Du hast du natürlich immer die Wahl der richtigen Location um Hilfsmittel zu vermeiden. Such dir eine ruhige Umgebung, wenn du direkt mit dem eingebauten Smartphone-Mikrofon aufnehmen willst / musst.

Ansteckmikrofon oder Headset

Handyvideo - Ansteckmikrofon Amazon kaufen

Bessere Soundqualität mit einem Ansteckmikrofon

Vor allem, wenn man in einer lauten Umgebung ein Handyvideo dreht solltest du ein Ansteckmikrofon verwenden!

Da ich es nicht zu kompliziert machen will, empfehle ich jedem die 10 Euro in ein einfaches Ansteckmikrofon zu investieren. Damit lässt sich die Soundqualität und damit die Qualität des ganzen Videos relativ gut steigern.

Als Alternative für schnelle Selfie-Videos kannst du auch ein Headset mit Kopfhörern verwenden. Das würde ich aber nicht auf Dauer machen, weil es schon sehr amateurhaft aussieht. Eine Lösung könnte hier ein Bluetooth Headset sein. Es wirkt allerdings auf Dauer auch unprofessionell, wenn man immer Kopfhörer im Ohr hat, wenn man mit jemandem spricht. Denn die Zuschauer wünschen sich ungeteilte Aufmerksamkeit und bei einem gewissen Teil der Zuschauer wirkt sich das Tragen von Kopfhörern und Headsets negativ auf das Kaufverhalten aus. Die Conversionsrate derjenigen, die dich abonnieren oder dir sogar etwas abkaufen sinkt damit defintiv. Deswegen würde ich das nur zur internen Kommunikation oder bei Social-Media-Videos für bestehende Kunden verwenden.

Für einen größeren Bewegungsradius ist ein langes Kabel von mindestens 2 Metern von Vorteil. So hast du einfach mehr Platz und kannst dich besser vor der Kamera bewegen. Du kannst zum Beispiel mal näher an die Kamera hingehen und dann wieder weiter weg. Das macht das Video lebendiger und interessanter.

Adapter für zwei Ansteckmirkofone

Wenn man zum Beispiel ein Interview macht hat man zwei Sprecher. Hier gibt es einen einfachen Adapter, den den man dann zwei Mikrofone anstecken kann. Es schadet aber grundsätzlich nicht gleich zwei Ansteck-Mikrofone zu bestellen, falls eins verloren oder kaputt geht.

Richtmikrofon (Shotgun-Mikrofon)

Es gibt auch Smartphone-Mikrofone, die man am Handy mit einem Klemmstativ befestigen kann. Diese Richtmikrofone nehmen dann den Ton aus der Richtung auf, in die man mit dem Handy filmt. Aber vorsichtig: Je weiter man vom Mikrofon weg ist, desto schlechter wird der Sound. Ab zwei Metern Entfernung würde ich wieder zu einem Ansteckmikrofon greifen.

SELFIE-STICK / STATIV

Selfie-Stick-Stativ für HandyvideoEin Smartphone-Stativ ist ebenfalls eine sinnvolle Investition in die Qualität von Videos. Die meisten Zuschauer ziehen Stabilität verwackelten Selfie-Aufnahmen vor. Gerade, wenn man noch kein Video-Profi ist, sollte man mit dynamischen Experimenten sparsam sein und lieber das Smartphone an einem Stativ befestigen. So hast du die Hände frei und kannst gestikulieren und vor allem Dinge zeigen, die von der Monotonie des gleichbleibenden Bild-Inhalts ablenkt.

Ich würde hier auf eine Mischung aus Selfie-Stick und Stativ setzen. Damit hat man verschiedene Optionen beim Filmen. Man kann das Smartphone entweder auf dem Stativ bis zu einer Höhe von 70 cm befestigen oder es dynamisch als Selfie-Kamera verwenden. Durch den digitalen Bildstabilisator der meisten Smartphones kann man sich so auch ein professionelles Gimbal sparen.

Es gibt auch noch Smartphone-Stative, die man weiter ausziehen kann und dann ungefähr auf Augenhöhe aufnehmen kann. Allerdings beginnen diese dann sehr zu wackeln. Daher würde ich das kleinere Stativ entweder auf einer Erhöhung (z.B. auf einem Tisch) platzieren oder zusätzlich zum folgenden Produkt greifen…

GORILLA POD / MONKEYSTICK – Flexibles Mini-Stativ

Smartphone-Stativ - Monkeystick für HandyvideosEin nettes Spielzeug ist eine flexible Smartphone-Halterung mit drei beweglichen Standfüßen. Dieses sogenannte Gorilla-Pod oder Monekystick kann man entweder als Handstativ verwenden oder dank seiner flexiblen Beine an verschiedenen Gegenständen befestigen.

Wer viel draußen unterwegs ist, kann damit seiner Kreativität freien Lauf lassen. Auch in Räumen kann man mit einem Monkeystick interessantere Perspektiven wählen als mit einem relativ statischen Stativ.

Smartphone-Gimbal Zhiyun Smooth 4 für Handyvideo

Flüssige Bewegungen mit einem Gimbal

Ich habe mal so ein Teil gehabt, es aber sehr selten benutzt. Trotzdem war es nach kurzer Zeit kaputt. Ich habe mir aber das hier verlinkte Produkt gerade selbst bestellt, weil das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die damit entstehenden Möglichkeiten eine weitere Chance verdienen.

GIMBAL – Elektronischer Bildstabilisator

Für fortgeschrittene Handyvideos ist ein Gimbal defintiv ein sehr geniales Spielzeug. Als Gimbal bezeichnet man einen elktronischen Stabilisator, den man in der Hand halten kann. Der elektrische Motor des Gimbals gleicht Verwacklungen und Erschütterungen aus, so dass Bewegungen gleichmäßig aufgenommen werden.

Für solche fließenden Bewegungsaufnahmen hat man früher Schienen und einen Kamera-Wagen benötigt. Dafür ist der Preis von rund 100 Euro durchaus günstig zu bewerten.

Für professionelle Videofilmer gehört ein DSLR-Gimbal zur festen Ausrüstung.

LICHT – LED-LEUCHTE

Ohne Licht kein Video.

Allerdings kann man mit dem vorhandenen Licht oft schon ausreichend gute Ergebnisse erzielen.

Profi-Tipp: Immer den Blitz einschalten, damit man die Smartphone-Taschenlampe als Lichtquelle verwenden kann.

Das Smartphone-Licht liefert vor allem bei Nahaufnahmen eine starke Verbesserung!

Wer seinem Handyvideo den letzten Schliff geben will, kann das mit einer zusätzlichen Lichtquelle in Form einer LED-Leuchte machen. Dadurch lenkt man den Fokus noch stärker auf das Objekt oder die Person vor der Kamera. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen in Räumen oder Nachts ist eine LED-Leuchte deine beste Wahl zur Verbesserung der Video-Qualität.

Nachteil von LED-Leuchten ist, dass sie meist mindestens so groß sind wie das Smartphone selbst und damit die Flexibilität sinkt.

Ich würde das Teil aber aus Bequemlichkeit nicht nutzen und auf die natürlichen und künstlichen Lichtquellen sowie die Smartphone-Leuchte setzen.

2. Einstellungen

Das beste Handyvideo - 15+ Tipps zum Filmen & Schneiden 1

Die meisten aktuellen Smartphones haben gute Kameras eingebaut. Aber auch mit anderen Smartphones ist man theoretisch in der Lage gute Handyvideos zu erstellen, wenn man die nötigen praktischen Arbeitsschritte befolgt.

Die Videofunktion erreicht man meist über die normale Foto-Funktion. Dort kann man entweder einfach über ein Symbol auf die Videofunktion umschalten oder man muss es in den Einstellungen tun.

Man hat bei vielen Smartphones verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für Auflösung, Format und Frame-Rate.

Auflösung

Alte Smartphone hatten z.B. eine Auflösung von 600×400 Pixel als höchstes der Gefühle. Das reicht für Video-Chats über Whatsapp oder Skype heut zu Tage immer noch. Moderne Handy können aber locker mit einer Full-HD bis sogar 4k-Auflösung aufnehmen und machen damit vielen Camcordern Konkurrenz.

Als Standformat würde ich immer folgende Einstellungen wählen:

  • Full-HD mit einer Auflsöung von 1920 x 1080 Pixeln wählen.
  • Frame-Rate standardmäßig wähle ich 25 oder 30 fps für eine ruhigere Aufnahme.
  • Wenn möglich digitalen Bildstabilisator einschalten.

Der Vorteil einer höheren Auflösung wie z.B. UHD oder 4k ist, dass man bei der Nachbearbeitung am Computer digital reinzoomen kann. Damit hat man größere Möglichkeiten beim Videoschnitt in gewohnter Full-HD-Auflösung und kann ein Video abwechslungsreicher gestalten.

Mit einem Videobearbeitungsprogramm kann ich bei hoher Auflösung folgendes machen:

  • Bildausschnitt digital OHNE Qualitätsverlust vergrößern
  • Einstellungsgrößen abwechseln
  • Verwendung einer zweiten Videokamera simulieren
  • von inhaltlich notwendige Schnitten ablenken.

Frame-Rate 50, 60, 100 oder mehr fps

Höhere Frameraten wie z.B. 60fps oder mehr würde ich nur wählen, wenn ich schon genau wüsste, dass ich die Aufnahme später in der Nachbearbeitung per Zeitlupe verlangsamen will. Dieser Zeitlupen-Effekt sieht durchaus cool aus, braucht aber einiges an Übung und sollte nur sinnvoll mit kurzen Aufnahmen von maximal 10 Sekunden verwendet werden.

Hohe Frame-Raten haben zwei Nachteile:

  1. Die Lichtstärke wird reduziert, was vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen ein Problem und sich auf die Qualität negativ auswirkt.
  2. Die Aufnahme sieht „zu realistisch“ aus. Das Video wirkt hektisch und unruhig durch ungewöhnlich flüssige Aufnahmen, die von der Sehgewohnheit des menschlichen Auges abweichen.
  3. Der digitale Bildstabilisator des Smartphones funktioniert oft mit hohen Frame-Raten nicht, so dass die Aufnahme leichter verwackelt.

3. Filmen mit dem Smartphone

Der wohl wichtigste Tipp beim Filmen mit einem Handy ist: Handy quer halten! Oft kommt es vor, dass filme das Handy beim filmen wie ein – naja, eben ein Handy – halten. Dabei werden die Videoaufnahmen allerdings im Hochformat, wie z.B. eine DinA4-Seite gemacht. Allerdings sind alle Bildschirme und Fernseher breiter als hoch, weswegen man beim Aufnehmen darauf achten sollte.

Wer seine Videos grundsätzlich nur für Facebook und Instagram macht, sollte diese Regel brechen. In den sozialen Netzwerken dominieren hochkant Videos im Format 9:16 oder quadratische Videos.

Wer seinen Fokus auf Youtube legt, sollte im Querformat drehen. Mittlerweile können auch viele internetfähige Smart-TVs Youtube-Videos abspielen, so dass Youtube nach wie vor der größte Videoplayer ist.

Vor allem bei einer umfassenden Video-Marketing-Strategie ist Youtube das Zentrum. Die Videoplattform ist immerhin die zweitgrößte Suchmaschine der Welt und gehört zur Größten. Wer es schafft sein Video bei Youtube zum entsprechenden Keyword sehr weit oben zu platzeieren, der hat gute Chancen, dass das Video auch direkt bei Google angezeigt wird. Zumindest kann man mit einem Youtube-Video auch die Rankings der eigenen Webseite pushen, was mit Facebook-Videos nicht geht.

Konzept

Ein Handyvideo ist meist eine spontane Sache, weswegen man nicht immer eine Konzept haben kann. Wenn man allerdings z.B. plant einen kurzen Clip über ein spezielles Thema zu machen, dann empfiehlt es sich zu mindest vorher ungefähr zu wissen, was man machen will. Wer oder was soll auf dem Video zu sehen und zu hören sein? Filmt man sich selbst oder jemand anderen? Will man etwas dazu sagen oder will man das Video anschließend mit Musik unterlegen? Hat man eine grobe Vorstellung von dem, was man zeigen will, kann man aufnehmen und die Videos werden normalerweise besser als planloses „Draufhalten“.

Bildgestaltung

Das Handy ist klein und leicht. Das führt dazu, dass es beim filmen sehr instabil ist. Auch, wenn die neuesten Modelle sogar wie ein Camcorder einen Bildstabilisator besitzen, ist das Filmen mit dem Handy meist eine wackelige Angelegenheit. Als Paradebeispiel für schlechte Kamera-Führung gilt der Film Blair Witch Projekt, der erste Film, der mit Camcordern statt Filmkameras gedreht wurde. Verwackelte Bilder sollen das menschliche Auge nachahmen, was allerdings beim Menschen eher für Übelkeit sorgt. Also: Je weniger es wackelt, desto besser. Deswegen sollte man das Handy möglichst ruhig halten, sich auf eine Stabile Unterlage abstützen oder das Handy gleich direkt auf einem festen Untergrund ablegen oder aufstellen.

Gleiches gilt auch für Schwenks und Zooms. Diese wirken bei unsauberer Ausführung ohne Stativ hektisch und amateurhaft. Deshalb sollte man weitestgehend darauf verzichten oder sie notfalls möglichst langsam ausführen.

Das beste Handyvideo - 15+ Tipps zum Filmen & Schneiden 2

Ein wichtiger Punkt ist die Bildgestaltung und die Frage, was man filmt. Verschiedene Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven sorgen für Abwechslung und wirken professioneller. Wenn man eine längere Szene filmen möchte, sollte man statt einer langen Aufnahme lieber mehrere kurze machen mit einer Länge zwischen 10 und 60 Sekunden. Außerdem sollte man dann die Perspektive und Bildgröße variieren. Es gibt verschiedene Einstellungsgrößen, die sich meist an der Größe des Menschen orientieren.

Die wichtigsten sind:

  • Totale: gibt einen Überblick über einen Ort indem mehrere Menschen zu sehen sein können.
  • Halbtotale: Legt das Augenmerk auf ein bestimmte Person und dessen nähere Umgebung.
  • Nahaufnahme: Konzentriert sich auf Details, wie Gesicht, Hände, Augen oder Gegenstände.

Plant man einen längeren Film aus verschiedenen einzel Einstellungen, kann man zwischen diesen Einstellungsgrößen abwechseln. Bei einem Handyvideo ohne Unterbrechung kann man durch Bewegung der Kamera von einer Einstellungsgröße in die andere wechseln.

Ebenso spielt die Kameraperspektive eine Rolle. Ein Grundsatz lautet: immer auf Augenhöhe sein. Wenn man z.B. Kinder filmt, dann muss man sich schon mal hinknien. Als Stilmittel kann man aber auch aus der Froschperspektive (von unten) oder aus der Vogelperspektive (von oben) filmen. Ein weiteres Stilmittel ist Bewegung. Mit einem Handy ist man flexibel und kann sich selbst oder andere in Bewegung filmen. Auch dabei gilt es die Kamera möglichst ruhig zu halten und die Position des gefilmten Objekts auf dem Handy-Distplay möglichst konstant zu halten.

Einzelne Aufnahmen kurz halten

Je besser die Qualität, desto größer die Videodatei. Deshalb sollte man die einzelnen Aufnahmen kurz halten. Idealerweise nicht länger als 20 (besser 10 Sekunden). Kleine Dateien haben den Vorteil, dass man sie auch direkt über das Smartphone ins Internet schicken kann. Zum Beispiel als Whats-App-Nachricht, Facebook-Post oder neues Youtube-Video.

Ton

Das eingebaute Mikrophon eines Mobiltelefons zeichnet bei einem Video alle Geräusche auf, die sich in der Umgebung abspielen. Will man einen Sprecher oder ein bestimmtes akustisches Signal aufnehmen, sollte man mit dem Handy möglichst nah an der Tonquelle sein. Noch besser: Ein Smartphone-Mikrofon zum Anstecken an die Kleidung verwenden (siehe hier oben)

4. Wie kann ich ein Handy Video schneiden und bearbeiten?

Beim Handy Video schneiden hat man grundsätzlich zwei Möglichkeiten: man bearbeitet das Video direkt auf dem Gerät mit dem es aufgenommen wurde oder man kopiert es auf einen Computer um es dort zu bearbeiten.

Grundsätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten sind:

  • Handy Video zuschneiden und Kürzen von Videomaterial
  • Veränderung der Farb- und Kontrasteinstellungen
  • Einfügen von Übergängen
  • Einfügen von Titeln oder Text
  • Untermalung mit Musik (Vorsicht mit den Urheber-Rechten!)
  • Voice over: Video nachvertonen direkt am Handy
  • Ausgabe in verschiedenen Formaten

Auf dem Handy Videos schneiden mit der App „VivaVideo“

Du kannst direkt auf dem Handy Videos schneiden, wenn du dafür eine passende App hast. Die meisten Handy haben mittlerweile sogar einen vorinstallierten Video-Editor oder zumindest eine „Trimmer“-Funktion. Damit kann man die Anfänge und Enden zuschneiden.

Man legt dabei den Ausschnitt fest, der den Kern des Videos darstellt und speichert diesen als neues Video ab. Das kann man bei längeren Sequenzen auch öfters machen. Außerdem gibt es ein paar Apps, mit denen man Videomaterial auf dem Handy berarbeiten kann. Diese sind aber meist kostenpflichtig oder wenig hilfreich.

Ich nutze die App „VivaVideo“ für Android, wenn ich auf dem Handy Videos schneiden will.

Diese bietet sehr viele professionelle Funktionen wie Übergänge, Filter, Text-Einblendung, Musik, Voice-Over und sogar Vorlagen bei denen man nur noch die Videos und Texte austauschen muss.

In diesem Video zeige ich dir, wie du Handy Videos schneiden kannst mit der Viva Video App für Android oder iPhone.

Bearbeitung am Computer

Die elegantere Methode ist die Handyvideos auf einem Computer zu bearbeiten. Mit einem USB-Kabel kann man die Dateien einfach auf die Festplatte kopieren und dort mit einem Videobearbeitungs-Programm (Video-Editor) bearbeiten. Kostenlos und bei den meisten Computern bereits vorinstalliert sind dabei der Windows Movie Maker und iMovie.

Darüber hinaus gibt es für den PC noch das kostenlose Pinnacle Videospin oder die 30-Tage-Testversion des Magix Video Makers. Dieser stellt mit einem Preis von 70 Euro meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis dar.

Kostenpflichtigte Profi-Programme sind Adobe Premiere für den PC oder Final Cut für den Mac. Diese kosten aber mehrere hundert Euros und sind überqualifiziert, wenn man nur ab und an Handy-Videos bearbeiten möchte.

Bearbeitung direkt auf Youtube

Wenn man die Videos direkt auf Youtube lädt aber noch nicht automatisch veröffentlicht, kann man diese anschließend an einem Computer noch mit dem Youtube-eigenen Editor bearbeiten. Dabei kann man Titel hinzufügen, Farben und Kontraste einstellen, das Video kürzen und Musik drunter legen. Im Prinzip bietet der Youtube-Editor alle Eigenschaften, die man braucht und ist noch dazu kostenlos und von überall auf der Welt von einem Computer mit Internetanschluss zu erreichen.

In diesem Video habe ich das ausführlich erklärt: Wie du Videos mit dem YouTube-Editor online schneiden und bearbeiten kannst.

Videos Schneiden direkt vom Profi lernen und viel Zeit sparen: Videoschnitt Kurs von Stadtshow

Videoschnitt Kurse - schnell schneiden lernen

Handyvideo nachvertonen: Voice-Over mit Smartphone Apps

Das beste Handyvideo - 15+ Tipps zum Filmen & Schneiden 3

Wie kann man ein Handy Video nachvertonen ?

Zum Nachvertonen von Handyvideos kann man direkt auf dem Smartphone entsprechende Apps wie einen Voice-Recorder oder die Diktiergerät-App für Android verwenden. So gehst du bei einem Android Smartphone vor:

  1. Voice-Over-Aufnahme mit einer Recorder-App den Text für das Video sprechen.
  2. in Gallerie das Video auswählen, für das man das Voice-Over verwenden will
  3. Stift-Symbol [✏️] zum Editieren auswählen
  4. In der unteren Menüleiste rüber scrollen und Noten-Symbol [?] auswählen
  5. [+] antippen und Voice-Over-Aufnahme auswählen.
  6. Ton des Videos leiser machen, damit die Voice-Over-Aufnahme gut zu hören ist.

Alternativ kopiert man die Videodatei auf den Computer und bearbeitet diese dort in einem Video-Editor. Zur Aufnahme eines Voice-Overs am Computer braucht man ein Mikrofon und ein Audio-Redording-Programm wie z.B. Audacity.

5. Upload von Handyvideos

Wenn man auf die Bearbeitung weitgehend verzichtet und den gedrehten Clip direkt auf Youtube laden möchte, sollte man in Reichweite eines WLans sein, da man sonst das Datenvolumen seines Handytarifs übersprapaziert. Ebenso sollte das Video nicht zu lang sein um den Upload nicht in die Länge zu ziehen. Zwischen 10 Sekunden und einer Minute je nach Unterhaltungswert des Videos.

Wenn man das Video an einem Computer bearbeitet hat, kann man es in verschiedenen Formaten abspeichern. Dieser Vorgang nennt sich „rendern“ oder zu deutsch „ausspielen“. Es bietet sich an, das Video in Bestmöglicher Qualität und Auflösung auszuspielen. Z.B. 1920×1080 Pixel mit einer Datenrate von 10.000 KBit/s. Youtube bietet nämlich einen besonders wertvollen Dienst und macht aus einem hochauflösenden Video automatisch verschiedene kleinere Formate, die je nach Internetgeschwindigkeit des Viewers angepasst werden kann.

Das beste Handyvideo - 15+ Tipps zum Filmen & Schneiden 4

Folgende Formate erstellt Youtube automatisch aus Videomaterial:

  • 2160p: UHD / 4K
  • 1080p: Full-HD
  • 720p: HD-Ready
  • 480p: SD-Pal (normale TV- oder DVD-Qualität)
  • 360p: NTSC (amerikanisches Format)
  • 244p: Handy-Qualität
  • 144p: mini-Format für uralt-Rechner oder Smartphones

Diese verschiedenen Formate kann man dann im Videofenster über das kleine Rädchen links auf der unteren Bedienungsleiste auswählen.

Zusammenfassung

  • Videoqualität auf 720p (1280×720) oder besser einstellen
  • Handy quer halten: Bildschirm ist breiter als hoch!
  • sich überlegen, was man filmt / sagt
  • Wackeln vermeiden, Kamera möglichst ruhig halten, evtl. abstellen
  • Bei mehreren Clips die einzelnen Aufnahmen kurz halten: 10 – 60 Sekunden
  • Upload von Videos idealerweise über WLan-Verbindung

 

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