Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unterhaltungsvideos

FireGirls spielen um Aufstieg in die Damen-Basketball-Bundesliga

basketball-bundesliga-fireballs-heidelberg-2

Stadtshow hat die Bad Aibling Fireballs auf ihrer Auswärtsfahrt zum Spiel in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga in Heidelberg begleitet. Die älteste Universitätsstadt Deutschlands mit 150.000 Einwohnern an der Mündung des Neckars in den Rhein gelegen ist die fünftgrößte Stadt Baden-Württembergs. Heidelberg ist 400 Kilometer vom oberbayerischen Bad Aibling entfernt. Und genau von dort reisten die Bad Aibling Fireballs samt Fans am Samstag an um ihrem großen Ziel „1. Damen-Basketball-Bundesliga“ einen Schritt näher zukommen.

Die Mannschaft ist mehr als ein Basketball-Team. Die Mädels mit ihren Trainern, den Betreuern und dem Umfeld sind wie eine große Familie. Neuzugänge werden von der Fireballs Familie mit offenen Armen aufgenommen. Da werden Geburtstage mit der kompletten Mannschaft gefeiert. Wie der der US-Amerikanerin Ciara Iglehart, die seit drei Jahren in Bad Aibling spielt, lebt und eine zweite Heimat gefunden hat. In dieser Saison war die aus dem sonnigen San Diego in Kalifornien stammende Ciara lange wegen einer Knie-Verletzung außer Gefecht. Mit ihrer Athletik ist sie besonders für das Herzstück des Aiblinger Spiels, die Defensive, ein wichtiger Bestandteil. Die Defensive gewinnt Meisterschaften heißt es im Basketball nicht zu unrecht.

Im ersten Spiel gegen Heidelberg vor einer Woche haben die Fireballs in Bad Aibling mit 60:44 gewonnen. Und auch beim Auswärtsspiel in Heidelberg war die Mannschaft körperlich und mental topfit. Einziger Makel: Cheftrainer Milos Kandzic ist gesperrt und muss die Spiele von der Tribüne verfolgen. Kandzics Vertreter an der Seitenlinie ist wie schon im ersten Halbfinal-Spiel gegen Heidelberg Assistenz-Trainer Samir Tanjo. Die Fireballs fanden in der Anfangsphase überhaupt nicht ins Spiel. Die Defensive war wie immer ausgezeichnet, doch in der Offensive schien es, als hätten die FireGirls das Werfen verlernt. Die katastrophale Trefferquote von 17 Prozent war der Nervosität geschuldet. Heidelberg konnte daraus aber kein Kapital schlagen und erspielte sich lediglich eine 18:12-Führung zur Halbzeit. 

Nach dem Seitenwechsel lief es besser für die Fireballs, die jetzt ruhiger spielten und den Rückstand Stück für Stück aufholten. In der entscheidenden Phase zeigten die FireGirls ihre mentale Stäke. Juljana Kancevic und Emma Duinker trafen jetzt endlich von der Dreier-Linie und Steffi Pölder und Lena Bradaric versenkten ihre Freiwürfe eiskalt. Mit einem sensationellen Schlussviertel liesen die Fireballs den Heidelbergerinnen keine Chance mehr und siegten schließlich mit 52:41. Die Freude über den Finaleinzug war riesengroß.

Finale um den Aufstieg in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga

Der Sieg wurde auf der fünfstündigen Rückfahrt nach Bad Aibling ausgiebig gefeiert. Die Mannschaft hat sich drei Tage Kurzurlaub verdient und nimmt danach wieder mit voller Konzentration das nächste Ziel in Angriff. Am 26. April steht die nächste Auswärtsfahrt für die Bad Aibling Fireballs Familie an: Es geht zum ersten Finalspiel wieder nach Baden-Württemberg zum Grünen Stern Keltern bei Pforzheim. Sollte es dort ebenfalls einen Fireballs-Sieg geben, könnte man sich 3. Mai in Bad Aibling endgültig die 2. Liga Krone aufsetzen und den Aufstieg in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga perfekt machen.

Equipment: